Viagra in Österreich

Zwischen Salzburg und Wien lebt ein sehr illustres Völkchen, sollte man meinen … Österreich ist bekannt durch klassische Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Ludwig van Beethoven. Darüber hinaus haben Sie sicherlich von einigen sinnlichen Kreationen für das leibliche Wohl gehört. Wer denkt bei Österreich nicht an Wiener Schnitzel und Sachertorte? Jedoch sind die Austrianer nicht nur ihrer Vorliebe der Musik und der Schlemmerei wegen wörtlich gesprochen in jedermanns Ohr bzw. in aller Munde. Für Aktion, Party und Lebensfreude ist beispielsweise am Prater das ganze Jahr hindurch gesorgt. Wenn es allerdings um die Libido geht, sind wir genauso gehemmt wie unsere lieben Nachbarn die Bundesdeutschen. Noch schlimmer wird’s wenn es mit der Manneskraft – warum auch immer - nicht allzu weit her ist …

Unser Aufruf an Sie

Wir haben in Österreich ein Äquivalent zu Viagra entwickelt, aber dazu mehr auf den hinteren Seiten. Wir möchten ihnen in diesem Artikel die Scheu vor diesem Thema nehmen, das völlig unsinnigerweise noch immer tabuisiert ist. Wenn „ältere“ Leute nicht mehr so gut laufen können, kaufen sie sich einen Stock oder Rollator. Machen Ihnen die Treppen in den eigenen vier Wänden zu schaffen, besorgen Sie sich einen Treppenlift. Was ist schlimm daran, sich Hilfe zu holen, wenn die abendlichen Turnübungen in Gefahr sind? Seine wir doch mal ehrlich: Nur wegen ein paar mittelalterlicher Schamgefühle wollen Sie gänzlich auf Sex verzichten? NEIN, das ist keine zufriedenstellende Lösung. HIER JETZT und HEUTE will ich, dass Sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Hier jetzt und heute beginnt die Rückkehr des Ehelebens, denn ohne Gefühle und ohne körperliche Zuneigung kann eine Ehe auf Dauer nicht funktionieren. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und diese Artikel zu lesen. Wir informieren Sie ausführlich, worum es bei Viagra geht, wo Sie es in Österreich kaufen können, wie Sie um den Besuch bei Ihrem Dorfapotheker herumkommen und ob Viagra gänzlich rezeptfrei zu bekommen ist.

Was ist Viagra?

Wir möchten Ihnen gleich zu Beginn den Schock vorwegnehmen und mit einem alten Mythos aufräumen. Viagra muss nicht wie bisherige Mittel in den Penis gespritzt werden. Viagra ist in Österreich in Tablettenform erhältlich. Dieses US-Präparat des Pfizer-Konzerns wurde ursprünglich gegen Herzmuskelschwäche entwickelt. In fortgeschrittenen Teststadien stellte sich heraus, dass es bei vielen Probanden zu Erektionen führte, sofern eine sexuelle Erregung erreicht wurde. Es funktioniert also nicht, sie dem Göttergatten am Fußballabend ins Essen zu mogeln und darauf zu hoffen, dass er allein durch die unbewusste Einnahme den ÖFB sausen lässt. Dazu bräuchten Sie ein Aphrodisiakum, das auf das sexuelle Verlangen förderlich wirkt. Viagra kann nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn eine sexuelle Erregung stattfindet. Die Viagra-Tablette wird etwa 1 Stunde vor der geplanten sexuellen Aktivität eingenommen. Der Wirkstoff der angeblichen Wunderpille ist Sildenafil, eine gefäßerweiternde Substanz.

Wie wirkt Viagra

Um die Funktionsweise zu verstehen, müssen wir Sie ein bisschen in die chemischen Vorgänge des Daseins einweihen. Beim physischen (körperlichen) Vorgang einer Erektion wird einleitend Stickstoffmonoxid in Schwellkörpern freigesetzt. Der Anstoß hierfür wird durch die mentale Erregung geliefert. Hierdurch wird ein Enzym namens Guanylatzyklase aktiviert, das die Ausschüttung von cGMP (cyclisches Guanosinmonophosphat) erhöht. Die dadurch erreichte Muskelspannung der Schwellkörper ermöglicht das Einströmen des Blutes, wodurch die Erektion ausgelöst wird. Mit dem Blutkreislauf wird dieses cGMP wieder abtransportiert und muss ständig während der Erektion nachgebildet werden. Der Wirkstoff Sildenafil verhindert den Abbau des cGMP, wodurch kaum Nachschubbedarf besteht und die Standhaftigkeit für die Dauer der mentalen Erektion gewährleistet ist. Sie sehen, es ist weder eine Wunderpille noch Teufelszeug, es ist schlichtweg eine Beeinflussung des menschlichen Stoffkreislaufes, wie es eine Kopfschmerztablette an anderer Stelle in gleicher Weise zelebriert.

Gibt es Risiken im Umgang mit Viagra?

Sogerne wir diese Frage mit Nein beantworten würden, wir können es nicht. Ja, es gbt Risiken, da es sich um ein Medikament handelt. Wenn Sie Ihre positiven Erfahrungen mit Freunden teilen und es dadurch zu einer unkontrollierten Weitergabe des Medikaments kommt, entstehen für die Betreffenden womöglich ernsthafte Gefährdungen. Hr. Prof. Lunglmayer, Vorstand der Uroilogie eines österreichischen Spitals sagte, Viagra sei eine Therapieform für männliche Impotenz und es handele sich um ein Medikament, nicht um ein Potenzmittel. Ferner traten bei wenigen Probanden nach der Einnahme Sehstörungen oder Kopfschmerzen auf. Wie bei jedem anderen Medikament ist auf die Kombination mit anderen Medikamenten zu achten. Sie sollten Viagra keinesfalls einnehmen, wenn Sie mit Medikamenten gegen Bluthochdruck behandelt werden. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Vertrauensarzt, er kennt die Problematik und ist der Schweigepflicht unterlegen.


Meiner persönlichen Meinung nach hat auch Impotenz – ich mag dieses Wort nicht – Gründe. Wenn es nicht mehr so klappt, sollten Sie sich und Ihrem Partner etwas Erholung gönnen. Fahren Sie in Urlaub, gehen Sie in die Wiener Oper und genießen Sie Ihre Zweisamkeit. Schalten Sie im Berufsleben einen Gang runter, dann regelt sich vieles von selbst. Viagra sollte für den Fall der Fälle aufgespart werden und keinesfalls neben Magnesium- und Vitamin-C-Tabletten am Frühstückstisch liegen. Viagra gibt es im Internet rezeptfrei, allerdings ist es in Österreich, der Schweiz und in Deutschland theoretisch rezeptpflichtig. Da Sie von einer Eigendiagnose absehen sollten und zur Festigung Ihrer Entscheidung einen Arzt kontaktieren sollten, können Sie sich direkt ein Rezept ausstellen lassen. Warum gibt es dann die Seite "rezeptfreies Viagra"? Wenn Sie sich schon auf diesem Wege Hilfe beschaffen wollen, dann wenigstens bei seriösen Anbietern.